Am 10.01.1927 hatte der Film METROPOLIS von Fritz Lang Weltpremiere in Berlin.
Ursprünglich als Stummfilm konzipiert, hatte er bereits zum Premierendatum das Problem veraltet zu wirken: Der neuaufkommende Tonfilm erorberte die Kinos im Sturm. Deswegen wurde METROPOLIS in den 30er Jahren kein Kassenerfolg. Um zu rettet was zu retten ist, wurde eine Musik für Orchester in Auftrag gegeben.

Im Laufe der Jahre wurde METROPOLIS zusammen mit dem anderen grossen Stummfilm-Klassiker "Nosferatu" (von Murnau) zu einem der berühmtesten Stummfilm aller Zeiten: Die visionäre Bildsprache hat für alle Zeiten Massstäbe gesetzt und wirkt bis heute auf alle Menschen in allen Kontinenten. Metropolis wurde zu einem Longseller.

Bislang haben sich nur wenige Komponisten dieser Titanenaufgabe gestellt:

1927 komponierte Gottfried Huppert die Urversion für grosses Orchester.

1982 schuf Giorgio Moroder eine damals sehr moderne, synthetische Discomusical-Version.

2006 startet einer neuer Versuch in Hofhegnenberg:
Ein Mann am Klavier versucht, mit und in diesem Film 92 Minuten zu überleben.

Die Musik ist jedoch nicht (wie früher üblich) zusammengesetzt aus bekannten Melodien, sondern ist durchkomponierte Musik mit einem 10%igen Improvisationsanteil:
Das Spektrum reicht von zartesten Liebesszenen bis zu Hexenverbrennungen, von Verfolgungsjagden bis zu zerstörter Einsamkeit.

Die Zuschauer reagierten bei den nicht öffentlichen Voraufführungen euphorisch.


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